Radfahrerverein Germania Delitzsch e.V

 

zurück

 

 

 

 

 

 

 Bericht aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.09.2013 / Lokalteil Delitzsch-Eilenburger

"Gigantischer" Deal für Delitzsch

Delitzsch (jd). Der Hund ist aus dem Sack, da wird die Katze in der Pfanne verrückt: Weltmarktführer Giant wird neuer Co-Hauptssponsor beim Delitzscher Radteam Ur-Krostitzer Univega, beerbt ab 2014 Univega, die sich aus dem Rennrad-Geschäft zurückziehen.
"Ich freue mich, dass wir einen weltweit agierenden Partner gefunden haben, mit dem wir uns noch weiter verbessern wollen", sagte Teamchef Renzo Wernicke gestern der LVZ. Nach fünf schönen Jahren mit Univega komme der Moment zum Wechsel für alle Beteiligten zu einer guten Zeit. Passend dazu will die Delitzscher Equipe bis Ende des Monats ihr Personalplanungen abschließen. Neben drei hochkarätigen Neuverpflichtungen sind auch einige Abgänge im Gespräch. Qualität statt Quantität heißt der Wahlspruch für die neue Saison. Erstmals öffentlich präsentiert werden soll das neue Team am 19. Oktober.
Derweil präsentierten sich die alten Heudegen noch einmal in prachtvoller Verfassung. In Zeitz machte die Ü40-Riege Thomas Becker (41) und Wernicke (40) die Sache unter sich aus. Becker sprintete letztlich zum Sieg vor seinem Boss. Henner Rödel komplettierte als Dritter den Freudentag. "Die Jungschen halten uns das ganze Jahr über aus der Schusslinie und zum Schluss sind jetzt wir Alten dran", meinte Wernicke. "Wir können es eben auch noch, nur vielleicht etwas später." Ein paar Augenblicke zu spät kam auch Eric Baumann beim Rennen in Schwanebeck, wo er U23-Nationalfahrer Maximilian Werda den Sieg überlassen musste. Die 24. Auflage Rund um das Muldental beendete unterdessen Johannes Heider auf Platz drei und war damit bester seines Teams.
Ganz große Ambitionen hegt Erik Mohs, der in Stahnsdorf gemeinsam mit einem blinden Fahrer einen Testlauf als Tandem für die Paralympics 2016 absolvierte. Die Chancen auf den Sprung zu den Spielen stehen nach den ersten Eindrücken offenbar gar nicht schlecht. "Es sah ziemlich gut aus. Es wäre natürlich das Größte, wenn einer aus unserem Team Delitzsch bei den Paralympics repräsentieren könnte", erklärte Wernicke.
An diesem Wochenende heißt es für die Mannschaft aber noch einmal zurück in den Alltag. Die letzten Rennen auf Univega-Arbeitsgeräten sind in Prag und Zedtlitz geplant.

So sieht die künftige Rennmaschine von Giant
für das Delitzscher Team aus.

Foto: Giant